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Unsere Eltern

 
Aus der Vielzahl der Elternvertreter an unserem Gymnasium hat sich ein Elternstammtisch Brennpunkt/Schule herausgebildet, der sich regelmäßig trifft und Themen und Probleme aus dem Schulalltag bespricht und klärt. Hierzu gehören unter anderem die Vorbereitung der Eltern- und Schulkonferenzen in Absprache mit der Schulleitung, aber auch viel Hintergrundarbeit, durch die sich die Eltern am Schulleben beteiligen.
Nennenswert in diesem Schuljahr ist das von Eltern initiierte Projekt der neunten Klassen zum Thema Prävention mit der „Stiftung Sehnsucht“.
Eine enge Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Lausitz wird u. a. durch Frau Erdmann ermöglicht.
Herr Fischl engagiert sich im Kreiselternrat und wurde von diesem Gremium in den Landeselternrat entsandt.
Immer ein offenes Ohr, insbesondere für unsere Schüler, hat Herr Helemann als Bibliothekar an unserem Gymnasium.
An der Gestaltung unserer neuen Schulhomepage war und ist Herr Mrzik beteiligt.
Um das Thema Schülerbeförderung kümmert sich seit Jahren Frau Schotte und als ein Mitglied unserer Konfliktkommission hat Frau Baer eine Mediatorenausbildung absolviert.
An dieser Stelle aber auch Dank an all die anderen Eltern, die sich durch ihre Mitarbeit an unserem Gymnasium engagiert haben und engagieren, aber hier nicht gesondert erwähnt wurden.
 
Die Elternsprecher

Begrüßung der Klassenelternsprecher 2011

Hinweise zu Weiterbildung der Elternvertreter durch das LISUM finden Sie hier: Das LISUM bietet an...

Informationen zu den Mitwirkungsgremien:

Informationsflyer zur Wahl der Mitwirkungsgremien


Suche nach Gasteltern/Gastgeschwistern (Brief des AFS an den Elternrat)



Sehr geehrte Mitglieder des Elternrats, liebe Eltern,
 
im Februar 2011 erwartet der Verein für Schüleraustausch AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. über 200 Gastschüler aus der ganzen Welt. Für einige brasilianische und japanische Austauschschüler sucht das für   Finsterwalde zuständige AFS-Komitee Cottbus derzeit noch geeignete Gastfamilien, die sich vorstellen können, sie oder ihn für ein Schuljahr bei sich aufzunehmen, um auf diese Weise eine andere, spannende Kultur zu entdecken.

João Silveira aus Brasilien (15 Jahre alt) und Yuji Kato aus Japan (17 Jahre alt) sind zwei dieser Gastschüler, die hier zur Schule gehen und bei einer Gastfamilie Deutschland im Alltag entdecken möchten. Ich habe sie Ihnen einmal als Beispiel für die anderen Austauschschüler angehängt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere gemeinnützige und ehrenamtliche Arbeit unterstützen könnten. Bitte leiten sie die angehängten Profile an potenziell interessierte Familien weiter oder melden Sie sich bei Interesse. Oberstes Prinzip bei der Vermittlung ist, dass Familie und Schüler zueinander passen. João und Yuji sind somit nur zwei Beispiele, auf Anfrage einer interessierten Familie stellen wir ihr auch gerne einen anderen Jugendlichen vor.

Wer Lust und Interesse hat, sich mit einem Gastkind die Welt nach Hause zu holen, kann sich ab sofort bei uns bewerben - auch wenn eine Aufnahme eines Gastschülers erst später möglich ist. Alleinerziehende und kinderlose Paare sind als Gasteltern ebenfalls herzlich willkommen. Wichtig sind Aufgeschlossenheit und die Bereitschaft, sich einem jungen Menschen und seiner Kultur zu öffnen. Dazu braucht es kein großes Haus oder Extrazimmer – ein freies Bett, ein Platz am Tisch und ein offenes Herz genügen, um als Gastfamilie Teil dieser interkulturellen Begegnung zu werden. Betreut werden die Gastfamilien und -schüler während der gesamten Zeit von ehren- und hauptamtlichen AFS-Mitarbeitern, die die Familien vorbereiten und für alle Fragen und Belange ein offenes Ohr haben.

Weitere Informationen zu AFS und dem Gastfamilienprogramm finden Sie auch unter im Internet http://www.afs.de/gastfamilie. Gerne senden wir Ihnen auch eine Informationsbroschüre zu. Bei Fragen zum Gastfamilienprogramm können Sie sich direkt bei Gabi Brandt vom AFS-Büro melden (Telefon 030/3110286-15 oder E-Mail regionalbuero-ost@afs.org)..

Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören!
 
Mit freundlichen Grüßen,
 



30.09.09 (Lausitzer Rundschau - Senftenberg)

 Mehr als 200 Fahr-Schüler warten auf das Votum des Kreistages


Schülerbeförderung und kein Ende? Kerstin Schotte aus Großräschen, die sich seit Langem für Gerechtigkeit zwischen hier und außerhalb des Landkreises lernenden Schülern einsetzt, warten jetzt mit vielen anderen Eltern auf die Entscheidung des Kreistages: Die Kreisverwaltung ist der Aufforderung des Bildungsausschusses vom 23. Juli zeitnah nachgekommen und hat die 3.
Änderungssatzung für die Schülerbeförderung formuliert. Bildungs-, Finanz- und Kreisausschuss haben sich dazu bereits positiv positioniert. Nun erwarten mehr als 200 Schüler, die eine Schule außerhalb des Landkreises besuchen, und deren Eltern das Votum des Kreistags am 8. Oktober. Laut Beschlussvorlage wurden die gemäß Satzung von 2004 geltenden Bestimmungen bezüglich des den Landkreis überschreitenden Schülerverkehrs weitestgehend wieder aufgenommen. Dank gebührt den Sachbearbeitern der zuständigen Ministerien. Mit einem interessanten Antwortschreiben haben diese umgehend auf eine Anfrage reagiert, mit der die betroffenen Eltern unter anderem die - als Verstoß gegen das Gleichheitsprinzip empfundene - Kostenregelung der Änderungssatzung vom April aufgezeigt hatten. (Erhöhung für die „Kreisverlasser“- Erlass für die, die eine Schule innerhalb des Kreises besuchen.) Das Schreiben drückt zwar Verständnis für den Unmut der betroffenen Eltern aus, stellt aber auch fest, dass es dem Innenministerium nicht obliegt, moralische Maßstäbe an die Handlungen der Landkreise anzulegen. Viel mehr belassen die Grenzen geltenden Rechts dem Landkreis als Ortsgesetzgeber offenbar weitestgehende Gestaltungsfreiheit. Das Innenministerium prüft demnach nicht, ob „im Einzelnen die zweckmäßigste, vernünftigste oder gerechteste Lösung“ gefunden wurde, zum Beispiel im Sinne des Gleichheitssatzes. Umso wichtiger scheint es, dass die gewählten Kreistagsabgeordneten stellvertretend für die Bürger auf die Umsetzung von genau diesen berechtigten Ansprüchen achten, bevor sie einer Beschlussvorlage zustimmen. Angesichts der Flut an Schriftstücken, die unseren Volksvertretern oftmals vorgelegt wird, sei es verziehen, dass ihnen dies nicht immer gelingt. In unserem Fall haben es die meisten Abgeordneten jedoch offenbar begrüßt, dass sie durch das Veto einiger Eltern auf ein Manko der Satzung aufmerksam gemacht worden sind. Wir Eltern durften so einiges an Basisdemokratie und Bürgernähe erfahren, ohne dass wir hätten glauben müssen, dass es nur um Stimmenfang wegen der Bundes- und Landtagswahl geht. Für ehrliche und gelebte Basisdemokratie bedanke ich mich, unabhängig vom Ausgang der Abstimmung im Kreistag, bei allen Abgeordneten, die sich unserem Anliegen angenommen haben, insbesondere bei den Herren Losch, Hannig, Vogel und Böhmer.



Stiftung Sehnsucht zu Gast bei unseren 9ten

 
Das Präventionsprojekt der 9. Klassen wurde mit dem Teil 2 der von Stiftung Sehnsucht
angebotenen Intensivversion inklusive dem Baustein Computer-Internet-Sucht abgeschlossen.
Zeit, anhand der jeweiligen Feedback-Gespräche mit den Teams der Stiftung ein Résumé aus
Sicht der Elternvertreter zu ziehen, welche neben den Klassenleiterinnen an diesen
teilnahmen.
Authentisch, überzeugend und besonders wirkt die Arbeit der bundesweit tätigen Stiftung
Sehnsucht (www.stiftung-sehnsucht.de) insbesondere dadurch, dass den Teams jeweils ein(e)
Exabhängige(r) angehört.
Was natürlich von größten Interesse ist: Namen sind nie gefallen.
Dass sich die Schüler auf diese Anonymität verlassen konnten, ist wahrscheinlich -neben dem
jugendlichen Auftreten der Teammitglieder- ein Grund dafür, dass die Mitarbeiter der
Stiftung unsere Schüler lobend als aufgeschlossen, gut erzogen, ehrlich und überaus
interessiert am Thema beschreiben konnten. Teil 2 sei im Vergleich zu Teil 1 etwas
schleppend gelaufen, was sich mit den Aussagen einiger Schüler deckt und wozu die Teams
für Verbesserungsvorschläge offen seien. Die Teams der Stiftung haben sich jedenfalls in
unserer Schule wohl und willkommen gefühlt, was nach ihren Aussagen nicht immer bzw.
überall der Fall ist.
Der Sinn dieser Präventionsveranstaltung war nicht, Konsumenten zu definieren.
Vielmehr war die Intention, das Thema Sucht offensiv und präventiv mit einer, bedingt durch
Pubertät und damit verbundenen Selbstfindungsprozessen und Unsicherheiten, für Suchtmittel
jeglicher Form (so auch Computer…) ggf. anfälligeren Altersgruppe zu erarbeiten.
Genuss - Gewohnheit - Sucht, der Übergang ist schleichend und deshalb umso gefährlicher.
Genuss macht vielleicht noch glücklich, Sucht macht sicher krank und kaputt. Wehret den
Anfängen, lernt zu differenzieren, habt Mut, NEIN zu sagen und lasst eure Gefühle und euer
Selbstbewusstsein nicht von „Hilfsmitteln“ vernebeln oder abhängig werden…
So könnte man die Botschaft der beiden Projekttage anhand der Berichte der Teams zu ihrer
Arbeitsweise vielleicht beschreiben.
Eine Art präventive Hilfe zur Selbsthilfe vor dem Einstieg in den „Suchtsumpf“ und nicht erst
aus diesem heraus.
Wir sind überzeugt, dass diese Projektarbeit Wirkung zeigt, so dass die Schüler nicht nur zu
Selbstreflexionen sondern auch zur genaueren Betrachtung ihres Umfeldes animiert wurden.
Deshalb hoffen wir, dass diese Form des offensiven Umgangs mit Prävention an unserem
Gymnasium Schule macht und wir schon in den künftigen 9ten Werbung dafür machen
dürfen. Vielleicht wird unsere Vision wahr, dass das Präventionsprojekt für die
Jahrgangsstufe 9 in die Reihe der jährlichen Projekte unserer Schule aufgenommen werden
kann und so ggf. zu einem Zeichen für den offensiven Umgang unseres Gymnasiums mit dem
heiklen Thema Sucht wird.
Ein derartiges Projekt-Angebot konnte (kann) unseren Kindern nicht kostenlos ermöglicht
werden (hier 10 € pro Schüler je Projekttag).
Danken möchten wir Herrn Rainer Genilke (MdL, CDU), der das Projekt spontan finanziell
unterstützt hat, als aufgrund der kurzfristigen Nichtteilnahme einiger weniger Schüler ein
Restbetrag des fälligen Unkostenbeitrages für die Veranstaltung fehlte und sonstige
Fördermittel ausblieben.
 
J. Fischl                                                  K. Schotte
(Kreis-/Landeselternrat)                     (stellv. Vors. Elternkonferenz