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09.01.2026   

Unser Wandertag nach Cottbus

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles
Am 12.Dezember 2025 machte sich die Klasse 7b, mit dem Zug auf den Weg nach Cottbus, um dort einen besonders spannenden Wandertag zu erleben. Schon die gemeinsame Fahrt sorgte bei allen Beteiligten für gute Laune. In Cottbus angekommen, teilten wir uns in vier Gruppen, da unser Wandertag aus zwei verschiedenen Aktionen bestehen sollte. Während eine Gruppe zunächst den Escape Room besuchte, erkundete die andere Gruppe den Cottbuser Weihnachtsmarkt. Anschließend wurden die Gruppen getauscht, sodass alle Beides erleben durften.

Im Escape Room waren Teamgeist und logisches Denken gefragt. Wir lösten spannende Rätsel und versuchten, die Aufgaben innerhalb der vorgegebenen Zeit zu erfüllen. Die Rätsel waren knifflig und nur durch gute Zusammenarbeit zu meistern.

Auch die Zeit auf dem Weihnachtsmarkt war toll. Bei Bratwurst oder Quarkbällchen stellte sich so langsam Weihnachtsstimmung ein. Für die Klasse 7b war dieser Wandertag ein gelungenes und schönes Erlebnis. Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Müller und Frau Freese, die uns begleitet und somit den Wandertag ermöglicht haben.

VIELEN DANK

Theo Börner 7b
08.01.2026   

Wetterlage am 09.01.2026

von U. Biesold
Kategorie: Aktuelles
 

AKTUELLE VERKEHRSHINWEISE

Witterungslage am Freitag (09.01.2026)

Wegen voraussichtlich erhöhtem Schneeaufkommen kann es zu straßenlagebedingten Beeinträchtigungen im Elbe-Elster-ÖPNV kommen, zum Beispiel Verspätungen. Eine vorsorgliche Einstellung des Linienbusverkehrs ist zum aktuell nicht vorgesehen. Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt. Aktuelle Meldungen über größere Beeinträchtigungen werden wir auf dieser Internetseite und in der VBB-Fahrinfo veröffentlichen.





06.01.2026   

Die 9A auf MDR-Studiotour in Leipzig

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles
Der erste Wandertag in diesem Schuljahr führte uns, die Klasse 9A, am Donnerstag, den 11.12.2025, in die schöne Stadt Leipzig. Unser Hauptziel war eine spannende Reise in die Welt des Fernsehens, genauer gesagt in das Studio des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR).

Früh am Morgen gegen 9:30 Uhr ging unsere Reise mit der Bahn nach Leipzig los. Nachdem wir in Leipzig angekommen sind, fuhren wir mit der S-Bahn Richtung Media City. Am MDR-Studio wurden wir von einem freundlichen Mitarbeiter namens Falk empfangen, der uns durch die verschiedenen Bereiche des Senders führte. Wir durften hinter die Kulissen der Nachrichtenstudios blicken und sogar eine eigene „MDR Aktuell“-Sendung aufnehmen. Anschließend erhielten wir einen Einblick in den 225 m² großen Kostümfundus. Er besteht aus zwei Bereichen, einmal für die Schauspielerei und eimmal für die Abendbekleidung. Besonders beeindruckend waren die Fernsehhallen, in denen ganze Bühnenbilder aufgebaut waren, z. B. für die Spendengala von „Brisant“. Zudem wurde uns gezeigt, mit welchen Tricks die Kultsendung ,,In aller Freundschaft“ gedreht wird. Beispielsweise gib es nur einen Flur für das gesamte Krankenhaus, in dem die Farben der Wände und die Requisiten angepasst werden. So wird die Illusion von einer ganz anderen Etage erzeugt. Wir erfuhren viel über die technische Seite, wie z. B. über die Schattenbildung und die Beleuchtung. Deshalb werden auch die Requisiten meist rund gebaut, um keinen Schatten zu erzeugen. Zusätzlich sahen wir einen Greenscreen-Room. Anschließend wurden wir über die Verbreitung von Fake News aufgeklärt und wie man diese besser erkennt, z. B. mit durch MDR-Faktencheck.

Im Laufe der Führung haben wir verschiedenste Ausbildungsmöglichkeiten für unsere Zukunft entdeckt. Der MDR bildet Mediengestalter/innen für Bild und Ton, Tischler/innen, Fachinformatiker/innen und viele weitere Berufe aus.

Nach der lehrreichen zweistündigen Studiotour stand der zweite Teil unseres Ausflugs an, die Freizeit. Viele von uns besuchten die Weihnachtsmärkte. Die Stadt war bereits festlich geschmückt. Die restliche Zeit verbrachten wir damit, über den Markt zu schlendern und die leckeren Angebote zu testen. Die Atmosphäre war sehr festlich und entspannt. Als die Dämmerung gegen 17 Uhr einbrach, neigte sich unser Wandertag dem Ende zu. So fuhren wir mit der Bahn wieder nach Finsterwalde.

Zusammenfassend gesagt, war unser Wandertag nach Leipzig ein voller Erfolg. Wir durften nicht nur etwas über die Medienproduktion lernen, sondern auch gemeinsam die vorweihnachtliche Stimmung genießen. Dank Frau Seliger und Frau Fritsche wird uns dieser Tag noch lange in Erinnerung bleiben.



Text: Samira Krause und Thea Charlotte Dirkx, 9A
Fotos: Frau Fritsche/Frau Seliger
14.12.2025   

Clara Z - Kämpfen, wo das Leben ist

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles
Am 14.11.2025 hatten wir, die Klasse 10a, die Gelegenheit, uns das Theaterstück “Clara Z - Kämpfen, wo das Leben ist” anzusehen. Das Theaterstück handelte von Clara Zetkin, einer Frauenrechtlerin aus dem 20. Jahrhundert. Dieses wurde uns vom Theater “Triple A” präsentiert. Im Gegensatz zu Rosa Luxemburg, die ebenfalls im Theaterstück vorkam, war uns Clara Zetkin anfangs noch wenig bekannt.

In ca. 75 Minuten wurden uns sowohl Clara Zetkins privates und gesellschaftliches Leben als auch ihre Probleme und ihr Mut nähergebracht. Dies geschah zum Großteil durch Anna Keil, die in der Rolle der Clara Zetkin eine sehr gute schauspielerische Leistung gezeigt hat. Begleitet wurde sie in Teilen des Stücks von Anja Panse, die nicht nur für den Text und die Regie des Stückes verantwortlich war, sondern während der Vorstellung auch Rosa Luxemburg gespielt hat.

Während der Vorstellung wurden wir Schritt für Schritt durch das Leben von Clara Zetkin geleitet – ihre Kritik am politischen System, das herausfordernde Familienleben und vor allem ihr ständiges Handeln und ihr Kampfgeist.

So erfuhren wir beispielsweise, dass Clara Zetkin damals an einer chronischen Krankheit litt und sich ihr Zustand stetig verschlimmerte. Trotzdem entschied sie sich dazu weiterzukämpfen und sich auch weiterhin politisch zu engagieren. So initiierte sie Friedenskonferenzen oder verfasste Schreiben, in welchen sie ihre Meinungen klar äußerte. Auch für die Gründung des Frauentages leistete sie einen großen Beitrag. Neben all ihrem Einsatz für Frauen stellte sie schließlich auch zusammen mit Käthe Duncker einen Antrag auf den internationalen Frauentag, welcher 1910 auf der sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen angenommen wurde. Seitdem wird der internationale Frauentag jedes Jahr am 8. März gefeiert.

Ebenfalls wurden uns die zwei Seiten und teilweise auch Doppelmoral Clara Zetkins bewusst. So setzte sich Clara bekannterweise für Gleichberechtigung und Freiheit ein, wollte sich jedoch lange Zeit nicht von ihrem Mann trennen. Beide hatten sich während der Ehe politisch auseinandergelebt. Während die Scheidung der Wunsch ihres Manns war, unterstützte Clara diesen Wunsch nicht, sondern wollte ihn am liebsten für sich allein behalten.

Untermalt wurden verschiedenste Gefühle und Situationen von den beiden Schauspielerinnen mithilfe von Gesangsbeiträgen. So bewiesen die Schauspielerinnen nicht nur ihr schauspielerisches, sondern auch ihr musikalisches Können. Beendet wurde das Stück mit einem Ausschnitt der Rede der echten Clara Zetkin. Dies wurde vom Publikum als gute Idee für das Beenden des Stückes aufgenommen, jedoch war die Rede aufgrund der Audioqualität bedauerlicherweise nur teilweise verständlich.

Dass das Theaterstück überaus gut inszeniert wurde, wird auch dadurch klar, dass, bis auf die Qualität der originalen Rede, keinerlei Kritik, sondern nur Lob ausgesprochen wurde. Dies zeigt, wie positiv wir dieses kleine Projekt aufgenommen haben.

Wir, als junge Menschen, können davon lernen, dass wir stets für unsere Normen und Werte eintreten und nicht aufgeben sollten.



Text: Milena Elfers
05.12.2025   

Erfolgreiches Crowdfunding für einen Chor

von U. Biesold
Kategorie: Aktuelles
Liebe Freundinnen und Freunde des Sängerstadt-Gymnasiums Finsterwalde. Die Crowdfunding-Aktion war erfolgreich und dafür danken wir allen Unterstützenden. Das Projekt Chor wird jetzt in Kooperation mit der Kreismusik- und Kunstschule Gebrüder Graun gestartet, so dass schon im 2. Halbjahr gesungen werden kann.

Ein besonderer Dank geht an die Sparkasse Elbe-Elster für die organisatorische Unterstützung der Aktion und die Verdopplung des Funding-Betrages.





03.12.2025   

Ausflug der 9D nach Berlin.

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles
Am Freitag, dem 21.11.2025, machte sich unsere 9. Klasse auf den Weg nach Berlin. Schon am Bahnhof merkte man, dass der Tag etwas Besonderes werden würde, denn alle waren gut gelaunt und gespannt auf das, was uns erwarten würde. Gegen 10:30 Uhr stiegen wir in den Zug, der jedoch schon sehr überfüllt war. Viele von uns saßen im Gang oder auf Treppen, aber unsere gute Laune ließen wir uns nicht nehmen. Wir unterhielten uns lautstark, sangen spontan Lieder und lachten über einige überraschende Jugendgeschichten unserer Lehrkräfte. Dadurch verging die eigentlich unbequeme Fahrt viel schneller als gedacht.

Nach unserer Ankunft in Berlin liefen wir etwa zehn Minuten zu unserem Ziel des Tages: einem Museum, das sich mit der Geschichte und dem Hintergrund berühmter Serienmörder und Kriminalfälle beschäftigt. Nachdem wir das Museum fast übersehen hätten, wurden wir nach etwa 10 min Wartezeit für die Belehrung hereingelassen. Während des Rundgangs erfuhren wir viel über die Hintergründe und psychische Verfassung der Täter, über historische Fälle und darüber, wie solche Ereignisse aufgearbeitet werden. Besonders interessant waren die nachgestellten Szenen, die uns das Vorgehen der Ermittlungen verständlich machten, sowie originale Fundstücke, die mit den Fällen in Verbindung standen.

Durch VR-Brillen wirkte der Besuch noch realistischer und interaktiver, da wir selbst in die Rolle des Opfers eintauchen konnten. Sehr eindrucksvoll war außerdem der Gedenkraum, bei dem an die Toten erinnert wurde. Dieser Teil der Ausstellung war ruhig und respektvoll gestaltet und regte viele von uns zum Nachdenken an. Zum Abschluss besuchten wir noch die Fotomöglichkeit und den Museumsshop, in dem wir über einige humorvolle und ungewöhnliche Souvenirs lachen mussten.

Nachdem wir das Museum verlassen hatten, begann der entspannte Teil des Tages, unsere Freizeit in Kleingruppen, in denen wir etwa drei Stunden lang selbst entscheiden konnten, was wir sehen oder unternehmen wollten. Manche nutzten die Zeit zum Shoppen, andere erkundeten die Berliner Innenstadt, probierten Snacks aus kleinen Straßenständen oder machten Fotos an bekannten Orten. Am Brandenburger Tor zum Beipsiel, traf eine Gruppe von uns sogar zufällig einen bekannten Influencer, was für einige definitiv eines der größten Highlights des Tages war. Außerdem begegneten wir ganz unterschiedlichen Menschen, von lauten Dynamo-Fans bis hin zu einem Straßenkünstler, der während des Fahrradfahrens Schlagzeug spielte. All diesen kleinen Momente machten unseren Ausflug noch außergewöhnlicher.
 
Gegen 18:30 Uhr trafen wir uns wieder am Bahnhof, müde, aber voller Eindrücke. Auch die Rückfahrt war erneut sehr voll, doch diesmal störte uns das kaum noch, viele entspannten sich oder tauschten sich über den Tag aus. Als wir schließlich am Abend nach Hause kamen, waren wir erschöpft, aber glücklich.
 
Insgesamt war der Ausflug ein sehr spannender, lehrreicher und gemeinschaftsstärkender Tag, der uns allen lange in Erinnerung bleiben wird.


Finja Höhne und Lilly Müller

02.12.2025   

Europa 2050 - Wie solidarisch sollte die EU sein?

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles
Am 10. und 11. November kamen Simon und Sandy vom „Zeitgeist e. V.“ zu uns in die Klasse, um uns auf eine kleine Zeitreise mitzunehmen - in das Jahr 2050. Der „Zeitgeist e. V.“ hat seinen Sitz in Berlin und leistet seit 2015 aktiv Bildungsarbeit. Sie organisieren bundesweit zahlreiche Projekte zu Themen wie Demokratie- und Geschichtsbildung.

Montagmorgen um 8 Uhr trafen wir uns in der Schule, um direkt loszulegen, und starteten erst einmal mit einer schnellen Vorstellungsrunde. Darauffolgend begannen wir, unser Wissen über Europa durch ein kleines Länderquiz zusammenzutragen. Man war beeindruckt, wie viel man eigentlich schon über die Länder Europas wusste, trotzdem gab es noch viel Neues zu erfahren. Nach einer kleinen Pause haben wir politische Aspekte Europas genauer betrachtet, also wer worüber entscheidet und was Solidarität überhaupt ist. Nachdem wir jetzt besser informiert waren, sollten wir kreativ werden. Wir wurden in Gruppen eingeteilt, jede hatte ein anderes Themengebiet. Es gab zum Beispiel eine Gruppe, die sich mit Mobilität beschäftigte, eine andere mit Bildung. Auf ausgeteilten Zetteln konnten wir lesen, welche Projekte es für dieses Gebiet schon gibt, die über die EU gefördert werden. So konnten wir uns selbst ein Projekt überlegen, welches uns als junge Menschen betrifft. Als alle Gruppen eine fertige Mindmap hatten, in der unsere Projekte vorgestellt wurden, durften wir viele interessante Ideen hören. Und auf diesen einfallsreichen Ideen basierend, stellten wir unsere Zukunftsvorstellungen für Europa im Jahr 2050 zeichnerisch dar.
 
Am zweiten Tag unseres Projektes begannen wir, unsere angefangenen Plakate weiter zu bearbeiten. Beim Vorstellen merkte man schnell, dass es die unterschiedlichsten Vorstellungen für die Zukunft gibt. Einige Poster zeigten einen dystopischen Zustand Europas, in dem Krieg und Leid herrschten. Es gab aber auch welche, auf denen man ein fortgeschrittenes Europa sah, in dem es vor Hoffnung und Freude sprühte. Aber um uns wirklich in das Jahr 2050 hineinzuversetzen, starteten wir eine letzte Gruppenarbeit. Die Aufgabe war es, eine Art Sketch zu produzieren, in dem das Jahr 2050 in einer Alltagssituation gezeigt wird. Es sollten die allgemeine Zufriedenheit der Bevölkerung oder der wirtschaftliche- und technische Fortschritt gezeigt werden. Einigen Gruppen gelang dies ziemlich gut. Sie stellten mit wenigen Requisiten eine ausdrucksstarke Szene dar, die uns einen humorvollen Einblick in die Zukunft erlaubte. Um alles, was wir in beiden Tagen gelernt haben, auch auf unser Leben beziehen zu können, recherchierten wir, ob es auch von der EU geförderte Projekte gibt. Und ja, die gibt es! Zum Beispiel die „Kulturweberei“, die wir bestimmt alle kennen. Ihre Sanierung wurde durch die EU, genauer durch das EU-Programm EFRE, finanziell unterstützt. Dadurch hat Finsterwalde jetzt einen fantastischen, zentralen Standort für Kultur und Musik.
 
Zurückblickend lässt sich sagen, dass wir viel Neues lernen konnten und jetzt viel besser über Projekte der EU und Europa Bescheid wissen.


Nele Jäpel, 10a