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17.03.2026   

„Besprechung mit Frühstück“

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles
So lautet die Überschrift der Einladung zu der heute bekannten Wannsee-Konferenz. Und genau dorthin ging es für uns, den Geschichtsleistungskurs, am 25.02.2026. Schon die Busfahrt nach Berlin war anders, ein bisschen nachdenklicher. Uns allen war bewusst, dass wir einen historischen Ort besuchen würden, an dem am 20. Januar 1942 die sogenannte Wannsee-Konferenz stattfand – jenes Treffen hochrangiger Nationalsozialisten, bei dem die organisatorische Umsetzung der systematischen Ermordung der europäischen Juden, also der Holocaust, koordiniert wurde.

Als wir ankamen, hatten wir zunächst Zeit, uns das Gelände von außen anzusehen. Die Villa liegt ruhig am Wannsee, beinahe harmonisch. Gerade dieser Gegensatz zwischen der friedlichen Umgebung und der historischen Bedeutung des Ortes hat uns besonders beschäftigt. Es ist schwer zu begreifen, dass in einem so schönen Haus Entscheidungen getroffen wurden über das Schicksal von Millionen Menschen.

Anschließend begann unser Workshop zur Analyse von Fotodokumenten aus der NS-Zeit hinsichtlich des Themas Judenverfolgung und Vernichtung. In einer Einführung erarbeiteten wir gemeinsam, wie man historische Fotografien richtig analysiert. Dabei ging es nicht nur darum, zu beschreiben, was auf einem Bild zu sehen ist, sondern auch darum, Fragen zu stellen: Wer hat das Foto aufgenommen? Zu welchem Zweck? Was wird gezeigt – und was vielleicht bewusst nicht? Besonders faszinierend, aber auch neu, war für uns dieser Gedanke: Die Geschichte hinter dem Bild ist entscheidend. Ein Foto wirkt oft eindeutig, doch ohne Kontext kann man es leicht missverstehen oder wichtige Aspekte übersehen.

Schon in dieser ersten Arbeitsphase haben wir gemerkt, wie vielseitig Fotografien als historische Quellen sind und wie spannend so eine Fotoanalyse sein kann. Dann gingen wir nun in das besagte Haus: die Wannsee-Villa. Dort konnten wir das zuvor Erarbeitete direkt anwenden. Wir betrachteten und sprachen über verschiedene Fotografien zur Ausgrenzung, Entrechtung und Deportation jüdischer Menschen. Mit unserem neu erworbenen Wissen versuchten wir, genauer hinzusehen: auf Details im Hintergrund, auf Körpersprache, auf Symbole oder Uniformen. Auch hatten wir Fragen bekommen, die uns die Analyse erleichtern sollten. Gleichzeitig machten die einzelnen Schicksale hinter den Bildern das Thema sehr persönlich und emotional. Die Ausstellung vermittelte nicht nur historische Fakten, sondern auch die menschliche Dimension der Ereignisse.

Nach einer kurzen Pause ging es nun in den Raum, wo die Besprechung stattgefunden hatte. In einer aufschlussreichen Erläuterung erfuhren wir viel Wissenswertes und spürten die Auswirkungen der Konferenz. Danach ging es weiter mit einer Gruppenarbeit. Jede Gruppe erhielt mehrere Fotos aus der NS-Zeit, erneut zum Thema Judenverfolgung und -vernichtung, sowie konkrete Arbeitsaufträge, in diesem Fall Analyseaufgaben. In meiner Gruppe analysierten wir unter anderem ein Bild, das den Aprilboykott darstellte. Wir versuchten herauszuarbeiten, welche Botschaft das Bild vermitteln sollte. Bei der anschließenden Präsentation vor den anderen Gruppen wurde deutlich, wie unterschiedlich die Fotos waren – manche zeigten Gewalt, andere eher die schleichende Ausgrenzung im Alltag.

Die Präsentationen haben uns noch einmal vor Augen geführt, wie wichtig es ist, sich kritisch mit Quellen auseinanderzusetzen. Geschichte besteht eben nicht nur aus Daten und Jahreszahlen, sondern aus Entscheidungen von Menschen und Schicksalen. Gegen Nachmittag fuhren wir mit dem Bus zurück. Der Besuch der Villa war nicht nur eine Erweiterung unseres Wissens über die NS-Zeit, sondern auch eine wichtige Erinnerung daran, welche Verantwortung wir heute tragen. Gerade an einem echten historischen Ort wie dem Haus der Wannsee-Konferenz wird Geschichte greifbarer und es wird deutlich, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben und für Menschenwürde und Toleranz einzustehen.


Text Lina Böttcher/Fotos Herr Biesold
12.03.2026   

13.03. Integrationsprojekt spielt "Peter Pan"

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles
 
12.03.2026   

Starker 4. Platz beim Landesfinale

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles
Am 12. März nahm die weibliche U14-Handballmannschaft des Sängerstadt-Gymnasiums Finsterwalde am Landesfinale des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia Handball in Altlandsberg teil. Die sechs besten Schulmannschaften Brandenburgs kämpften dort um den Einzug ins Bundesfinale.

In der Gruppenphase startete unser Team stark, musste sich jedoch im ersten Spiel der Sportschule Frankfurt (Oder) knapp mit 4:6 geschlagen geben. Im zweiten Gruppenspiel folgte ein klarer 11:5 Sieg gegen die Evangelische Schule Neuruppin, wodurch wir uns für das Halbfinale qualifizierten.

Dort wartete die Grundschule Machnow als Gegner. In einer spannenden und ausgeglichenen Partie unterlag unsere Mannschaft nur knapp mit 7:8 und zog damit in das Spiel um Platz drei ein.

Gegen Angermünde verloren wir dieses Spiel mit 6:10, sodass wir das Turnier am Ende mit einem starken 4. Platz abschließen konnten. Eine tolle Leistung unserer Handballerinnen, die das Sängerstadt-Gymnasium Finsterwalde engagiert und sportlich fair vertreten haben.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Finja Stiller, die am Ende des Turniers als beste Torhüterin ausgezeichnet wurde.
Text/Foto E, Schicketanz
09.03.2026   

Tipp für Eltern

von U. Biesold
Kategorie: Aktuelles
02.03.2026   

Theaterfahrt zum „Ursprung der Welt“

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles
Am 14.01.2026 machten wir, die Klasse 9A, gemeinsam mit der Klasse 9D eine Theaterfahrt zur „neuen Bühne“ in Senftenberg. Das Stück, welches wir besuchten, heißt „Der Ursprung der Welt“ und basiert auf einer Graphic Novel von Liv Strömquist.

Am Morgen der Theaterfahrt hatten wir noch in der ersten Stunde Unterricht, aber um 8:20 Uhr gingen wir los zur Bushaltestelle an der Tuchmacherstraße, wo wir dann auch nach kurzem Warten in den Bus steigen konnten und nach Senftenberg fuhren.

Dort angekommen, gingen wir in das Studio des Theaters und schauten das ca. 90-minütige Theaterstück. Das Stück bildet eine Art Zeitreise der Darstellung der Vulva von der Bibel bis heute, gespielt von drei Schauspielenden. Es zeigt, wie mit der Thematik im Laufe der Zeit umgegangen wurde, zum Beispiel, indem Fälle von Unterdrückung gegen Frauen aufgearbeitet wurden. Die drei Schauspielenden haben dabei mithilfe von Kostümen, Handpuppen oder einer kleinen aufgebauten Kulisse ständig zwischen verschiedenen Rollen gewechselt. Auch wurden Zitate von berühmten Persönlichkeiten und Wissenschaftlern aus verschiedenen Zeiten, welche teilweise ziemlich erschreckend waren, gezeigt. Die Schauspielenden haben ihre Rollen sehr stark gelebt und dadurch vermittelten sie starke Emotionen und sie haben die Gefühle der Rollen sehr nahegebracht. Es wurden gezielt gesellschaftliche Tabus überschritten, um darauf aufmerksam zu machen, dass genau diese teilweise nicht nötig sind, beziehungsweise dass offener damit umgegangen werden sollte. Das war sehr ungewohnt und teilweise etwas komisch, was aber genau der Zweck des Stücks ist. Insgesamt war es eine Mischung aus lustigen Stellen und ernsten Botschaften.

Im Anschluss hatten wir eine Besprechung mit einer Theaterpädagogin, welche mit uns darüber gesprochen hat, wie das Theaterstück auf uns gewirkt hat und ob wir uns während des Stücks geschämt haben. Danach war der Tag auch schon vorbei und wir sind mit dem Bus wieder nach Finsterwalde gefahren.

Text: Christoph Schmidt und Arthur Hausdorf, 9A
Bild: neue Bühne Senftenberg
18.02.2026   

Mit Klick und Köpfchen:

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles

Die 8c im deutsch-französischen Teamgeist


Wir, die Klasse 8C, nahmen am Freitag, den 23.01.2026, an einem Team-Online-Wettbewerb teil. Der Wettbewerb fand in der 6. und 7. Stunde statt. Die Pause zwischendurch mussten wir durchmachen! Begleitet wurden wir von Frau Anoma und Frau Fritze. Es war ein spannender und besonderer Freitag für uns.

Wir stellten uns der Challenge auf ein Niveau A1-A2 im Rahmen des Tages der deutsch-französischen Freundschaft und haben uns sehr gefreut, dabei sein zu dürfen. Die deutsch-französische Freundschaft auf diese Art und Weise zu feiern war toll! Die Aufgaben waren abwechslungsreich und haben uns viel Spaß gemacht. Vielen von uns hat sehr gefallen, dass wir in Gruppen arbeiten konnten. So konnten wir als Klasse zeigen, was wir können. Dabei haben wir gemerkt: Zusammen ist man stark.

Wir haben neue französische Wörter gelernt und unser Wissen auf die Probe gestellt. Am Ende erreichten wir den 9. Platz von insgesamt 31 angemeldeten Klassen in Brandenburg. Darauf sind wir wirklich stolz! Als Belohnung bekamen wir von Frau Anoma kleine Eiffeltürme-Anhänger. Außerdem durften wir „Madeleines“ probieren, ein französisches Gebäck, das sehr lecker war. Das half uns dabei, drei Stunden lang konzentriert Aufgaben auf Französisch zu lösen.

Da der Wettbewerb in den letzten Stunden stattfand, waren wir danach ziemlich kaputt und hatten kaum noch Energie. Trotzdem war es ein sehr schöner Tag und ein tolles Erlebnis für unsere Klasse. Wir hatten sehr viel Spaß und freuen uns, dass wir teilnehmen durften.

Text: Jasleen, Johanna 8c
12.02.2026   

Schülerkonzert 6.3.26

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles